Gebete 2011

Auf dieser Seite werden Gebete aus den
Gottesdiensten des Jahres 2011 veröffentlicht,
zum Sammeln und zum Nachbeten.
 

Gebet zum Gottesdienst am 11.09.2011

1. Teil
Ja, lieber himmlischer Vater – und hier sind wir: deine Menschen.
Mit allem, was uns bewegt und beschäftigt – du kennst uns durch und durch.
Weißt, ob bei uns noch „Weinen“ und „Abend“ herrscht, oder aber die Freude des Morgens. Von „himmelhoch jauchzend“, weil sich grad alles so wunderbar ineinander fügt bis im wahrsten Sinne des Wortes „zu Tode betrübt“ – so, in dieser ganzen Bandbreite sind wir hier. Du weißt – und du siehst! Und das tut so gut. Wir können uns bergen in dir – auch wenn wir über so manches eben nicht hinwegsehen. Begegne du uns ganz neu in diesem Gottesdienst. Rede du zu uns und gib du jedem das, was er in seinem jeweiligen Kontext braucht.
Wir rechnen ganz fest damit, dass du jetzt mitten unter uns bist und wirkst.
 
2. Teil
Lieber himmlischer Vater, niemand ist wie du!
Staunend stehen wir da und bekennen dir unseren Kleinmut, unseren Kleinglauben, der dir viel zu wenig zutraut in unserem Leben. Wir bekennen dir aber auch unseren Hochmut, der dich so oft ausklammert, weil wir doch die Dinge bestens im Griff haben.
Vergib uns mach uns immer reicher an Glaube, Hoffnung und Liebe.
Mach dich selber ganz neu groß unter uns hier in Neubulach.
Und lass uns deine Werkzeuge sein, mit denen du hier in unserer Gemeinde wirkst, Wunder tust und dein Reich baust.
Und wenn wir aus dieser Kirchentür gehen, dann schenk uns offene Augen des Glaubens, die in der Welt draußen sehen, wo in deinem Namen mit Wort und Tat zu helfen ist. Gib uns Augen auch füreinander, für Leid und Sorgen, Trauer und Schmerz und alles, was uns in unserer Mitte lähmt. Wir bitten dich für die Schüler und Lehrer – segne vor allem auch dort, wo ganz neu begonnen wird in neuem Umfeld.
Amen

Gebet zum Gottesdienst am 30.01.2011

1. Teil
Lieber himmlischer Vater,
es ist so großartig, wie deine Güte uns bis zum heutigen Tag begleitet hat. Dir haben wir es zu verdanken, dass wir heute Morgen aufgewacht sind, aufstehen konnten, zu Essen hatten, ein Dach über dem Kopf, warm um uns rum.
Lass es uns nie vergessen, dass nichts selbstverständlich ist, dass alles Geschenk ist von dir – „lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!“
Aber wir vergessen’s halt doch allzu oft – dir zu danken. Dich zu loben. Auf dich zu sehen. Gib uns heute wieder ganz neu Augen und Ohren des Herzens, die dich sehen. Gib uns ein Wort für unsere Herzen – und Herzen für dein Wort.
 
2. Teil
Ewiger Gott, lieber himmlischer Vater – und es tut so gut, dass du um unsere Unzulänglichkeit weißt. Wie oft sehen wir nicht auf dich, weil wir doch so davon überzeugt sind, dass wir alles hinkriegen, wenn wir uns nur richtig ins Zeug legen. Viel zu schnell sind wir bei allen möglichen Strategien – und viel zu lange brauchen wir oft, bis wir endlich an dich denken. Zu dir kommen, deine Nähe suchen. Deine Stille suchen, deinen Frieden im Herzen spüren.
Lass uns immer mehr zu Menschen werden, die dir den ganzen Tag über alles hinlegen. Den Blick auf dich nie verlieren. Dein Wort über alles stellen – auch gegen so manchen Trend unserer Zeit.
Du wirst kommen und deine Gemeinde zu dir holen – komm bald. Und: mach End, o Herr, mach Ende. Mit so viel Krankheit, Not und Leid auf dieser Welt.
Amen

Gebet zum Gottesdienst am 06.01.2011

1. Teil
Herr Jesus Christus,
du bist in diese Welt gekommen als Licht in dunkler Nacht. Du hast unsere Finsternis durchbrochen und es hell werden lassen. Kein Winkel in dieser Welt, keine Tiefe in unserem Leben ist dir zu fern, als dass du ihn nicht mit deiner Güte und Liebe ausleuchten könntest. Daran erinnerst du uns besonders heute am Erscheinungsfest.
Wir beten dich an in deiner Herrlichkeit, so wie die Weisen vor der Krippe. Bleibe bei uns, wie du in deinem Wort verheißen hast. Gib uns deinen Geist, der uns in alle Wahrheit leitet.
Gib uns jetzt dein Wort und mach uns dadurch zu Lichtern in der Welt. Lass dein Wort auch heute laut werden, in den vielen Gottesdiensten rund um den Globus, in allen Sprachen, damit die Völker der Erde gerufen und gesammelt werden zu dir.
 
2. Teil
Ewiger Gott, lieber himmlischer Vater,
dein Licht scheint in der Finsternis. So oft aber wollen wir es gar nicht ergreifen. Mit unseren Lichtern meinen wir die Nacht besiegen zu können und müssen erfahren, dass es in uns und um uns immer dunkler wird.
Gib uns Augen, dein Licht wahrzunehmen. Gib uns Herzen, dein Licht aufzunehmen. Gib uns Kraft, dein Licht weiterzugeben – damit alle Macht der Finsternis zerstört werde. Herr, erbarme dich deiner Menschen, hier und weltweit.
Amen