Musik in Neubulach

Kirchenchor

Der Kirchenchor Neubulach wurde 1938 von der damaligen Pfarrfrau Rohleder gegründet. Die Sängerinnen und Sänger kommen aus allen vier Kirchspielgemeinden (Neubulach, Altbulach, Liebelsberg, Oberhaugstett). Jeden Dienstag ist um 20:00 Uhr Chorprobe im Evangelischen Gemeindehaus in Neubulach, wozu alle sehr herzlich eingeladen sind, die gerne singen.

Die Aufgabe des Kirchenchors ist, die Gottesdienste mitzugestalten und das Evangelium singend zu verkündigen. Neben vielen anderen Auftritten singen wir mindestens einmal monatlich im Gottesdienst und an besonderen Feiertagen. Höhepunkte sind immer Weihnachten und Karfreitag, wo Werke mit Instrumentalmusik aufgeführt werden. In den Sommerferien findet im Gottesdienst ein offenes Singen statt, wozu Feriengäste und jeder, der gerne singt, herzlich eingeladen ist.

So kommen wöchentlich etwa 35 Sängerinnen und Sänger in froher Gemeinschaft zusammen, um Neues zu erarbeiten zum Lobe Gottes.

Näheres zu erfahren beim Pfarramt Neubulach.

Posaunenchor

Der Posaunenchor Neubulach wurde im Jahr 1922 gegründet. Sein Motto lautet: Gott loben, das ist unser Amt. So verstehen wir auch heute noch unsere Arbeit mit Bläserinnen und Bläsern im Alter zwischen 9 und 75 Jahren. Der Chor zählt über 100 Mitglieder, darunter etwa 65 aktive Bläserinnen und Bläser, die aus dem Einzugsgebiet der Gesamtkirchengemeinde Neubulach stammen.

Der Hauptchor trifft sich jeden Montag um 20:00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Neubulach zur Probe. Einmal im Jahr findet ein Übungswochenende im Monbachtal statt. Die Ausbildung einer Jungbläsergruppe erfolgt im regelmäßigen Abstand von etwa drei Jahren.

Musikteam

Im Herbst 2004 begann die Kirchengemeinde, jeweils am dritten Sonntag im Monat einen neu gestalteten Gottesdienst zu feiern. In diesem Gottesdienst sollten moderne Lieder auf Klavinova, Gitarren, Flöten und manchmal auch mit Schlagzeug begleitet werden. Durch dieses Ziel entstand bald das Musikteam.

Wie im Posaunenchor und Kirchenchor ist das Motto: „Gott loben, das ist unser Amt“. Das Musikteam lobt Gott in besonderer Weise mit geistlicher Popularmusik. Das geschieht bisher am dritten Sonntag im Monat.

Im Jahr 2009 hat der erste von mehreren Lobpreiskonzerten stattgefunden.

Flötenkreis

30 Jahre Flötenkreis!

Wer hätte das gedacht, als sich im Advent 1985 drei junge Frauen zusammenfanden, um Advents-und Weihnachtslieder zu spielen: Ellen Schwenker, Monika Fahrer und Rita Raiser. Ein Baß fehlte uns noch. So spielten wir eben dreistimmig mit Sopran, Alt und Tenor. Da uns das Zusammenspielen viel Freude machte und wir auch Ausschau nach "Zuwachs" hielten, kam bald die eine oder andere "Flötistin" hinzu. Aus verschiedensten Gründen gab es auch Wechsel. Im Augenblick finden sich alle 14 Tage acht Hausfrauen zur Übungsstunde ein.

Vor Jahren haben wir des öfteren noch im Krankenhaus manchen Patienten Freude mit unseren Liedern und Flötenstücken gemacht. Jetzt freuen wir uns vor allem, den Gottesdienst immer wieder mit gestalten zu dürfen, ab und zu einen Beitrag am "Nachmittag der Begegnung" oder im Frauenkreis zu leisten und meist beim "Großen Frauenfrühstück" einmal im Jahr zu spielen. Besonders schön ist es, dass das Gründungstrio - der "harte Kern" - immer noch regelmäßig dabei bleibt. Längst sind wir aber vom "Trio" zum "Quartett" geworden, was die Flöten betrifft. Denn schon 1986 bekam ich zum Geburtstag von der Familie eine Baßflöte geschenkt. Und seit einiger Zeit sind wir sogar zwei Baßflöten, was dem Ensemble ein gutes Fundament gibt.

Interessant ist zu wissen, dass die Flöte im Grund das älteste Instrument ist: in der Steinzeit wurde eine "Knochenflöte" geblasen. Und von der Bibel her ist Jubal (1.Mose 4, 21 ) der "Vater all derer, die mit Flöte und Laute umgehen." (Hoffnung f. alle) Wir stehen also, bzw flöten in guter alter Tradition. - Wohl spielen wir aus Freude an der Musik und dennoch wollen wir in unserem Spiel vor allem Gott danken und ihn loben für seine Treue. "Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes...sie macht Leute fröhlich" sagt Martin Luther.

Rita Raiser