Liebelsberg

Kirche Liebelsberg

Kirche Liebelsberg

Von der mittelalterlichen Bartholomäuskirche Liebelsberg ist nur noch die Chorapsis unter dem Turm vorhanden.

Der Kirchenraum mit den erforderlichen Gemeinde- und Nebenräumen wurde 1978 anstelle eines Vielzweckgebäudes völlig neu an die alte Apsis und den Turm angebaut.

Der obere Teil des Turmes stammt aus der Zeit um 1850 (Form später verändert).

Bei ihrer Renovierung wurde 1978 das schöne Fresko mit der Kreuzigung Christi aus dem 15. Jahrhundert freigelegt. Der Taufstein besteht aus zwei alten Fragmenten, die sich im Pfarrgarten von Neubulach befanden. Der Kruzifixus an der linken Vorderwand des Schiffes stammt vom ortsansässigen Bildhauer Peter Steyer, das Altarkreuz mit Leuchtern von Albert Volz, Altbulach.

Die Buntglasfenster in der Apsis schuf Wolf-Dietrich Kohler aus Stuttgart.

 

Sie zeigen:

Linkes Fenster: 
Vorboten Jesu im Alten Testament.
Moses Berufung am brennenden Dornbusch (2. Mose 3) und Mose mit den Zehn Geboten (2. Mose 20 + 37)
Der verzweifelte Elia empfängt von Gottes Boten
Stärkung und Weisung (1. Kön. 19)

Elia wird in die unsichtbare Welt entrückt

(2. Kön. 2) Jesaja als Adventsbote (Jes. 9 + 11) und leidender Gottesknecht (Jes. 53).

Mittleres Fenster:
Aus dem Leben und Wirken Jesu Christi.

Rechtes Fenster:
Das Ziel aller Wege.
Die Engel mit den Gerichtsposaunen (Offb. 6,8)
Kampf des Erzengels Michael mit dem Drachen
als die Verkörperung des Bösen (Offb. 12,7)

Jesus, der Weltenrichter und- herrscher.

Das himmlische Jerusalem (Offb. 21)